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Text und Webdesign: S.
Engwald |
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| Folgt
man zügig von der Hütte dem Hauptweg zum Gipfel erreicht man nach
ca. 50 Minuten eine größere Wegkreuzung (GPS-Messung
10°37'33,79'' nördliche Breite, 63°10''22,66' westliche Länge).
Diese Stelle ist licht und hell, da auch hier einmal Wald für ein Conuco weichen musste. Links führt der Weg zum gut erhaltenen Nebelwaldgebiet und danach zum Gipfel, geradeaus gelangt man direkt auf den Gipfel. Auch hier stehen große Heliconia-Pflanzen und das charakteristische Ingwergewächs Costus guainensis var. 'Macrostrobilus' (siehe Foto oben rechts). |
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Costus guanaienensis var. 'Macrostrobilus' wird von den Einheimischen
Caña de la India, also indianisches Zuckerrohr, genannt. Den gekochten
Sud des Sprosses wendet man bei Diabetes und als Diuretikum (Entwässerung
der Niere) an. Der frische Pflanzensaft, ins Auge geträufelt, hilft auch
bei Augenirritationen. Am Wegrand wächst ein krautiger Kletterer mit gegenständigen
Blättern, wahrscheinlich Matelea trianae, eine Asclepidiaceae
mit weißem Milchsaft. Diese Cumichaba genannte Pflanze wird gegen Schlangenbisse
(Buschmeister) eingesetzt. |
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Unterhalb der Kreuzung wachsen am Wegrand größere Bestände einer kleinen Zingiberaceae, die Sr. Sixto als Limeña bezeichnet. Die Pflanzen gehören zur Gattung Hedychium sp.: Hier demonstriert Sixto wie die Wurzel ausgegraben wird und der adstringierende Saft getrunken wird. Es gilt als multifunktionales Heilmittel, aber vor allem als wirksames Diuretikum. In der Regel wird ein Sud daraus hergestellt, den man unter Umständen auch inhalieren kann. |
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Ein kleiner Baum mit gefiederten Blättern aus der Familie der Anarcardiaceae erzeugt bei Verletzung seiner Rinde einen orangen (frisch) bis roten Milchsaft. Dieser Milchsaft ist ein effektives Wundheilmittel. Foto: Cordelia Hauf | ||||||||||||